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BESTIMMUNG?
Auf die Frage, seit wann ich sub bin, antworte ich meistens
mit : Ich bin schon so geboren.
Das löst fast immer erstaunte Reaktionen aus und ungläubiges
Kopfschütteln.
Doch wie soll ich es anders sagen? Es war immer schon in
mir, der Masochismus genauso wie meine Devotheit, wobei die Reihenfolge meiner
Aufzählung nichts mit der Wichtigkeit in meinem Leben zu tun haben.
Also schaute ich immer wieder zurück, um einen Punkt zu
finden, wo „es“ seinen Ursprung hatte. Gefunden habe ich keinen……..
***
MÄDCHENJAHRE
Als mittleres Kind geboren, mit Bruder und Schwester
gesegnet war ich immer eine Art Ruhepol. Keine Probleme, die man als ältestes
Geschwister hat und auch keine als Nesthäkchen der Familie.
Meine Mutter ermöglichte mir, trotz schwerer Zeit nach
ihrer Scheidung von meinem Vater, den ich kaum gekannt habe, eine sehr gute
Ausbildung in einem Mädchengymnasium.
Sie legte auch sehr viel Wert auf tadelloses Benehmen und
ließ mir all das Wissen angedeihen, für das ich ihr heute noch dankbar bin.
Ihre Werte waren klischeehaft, aber ich genieße es heute, all das erlernt zu
haben, was ihr wichtig war:
Das Heimchen am Herd,
den Kindern eine gute Mutter,
in Gesellschaft eine Dame
und im Bett meines Partners die beste Hure zu sein.
Wobei sie auf den letzten Punkt nicht wirklich Einfluss
nahm aber mir vermittelte, dass das so sein sollte und dass es wichtig sei für
ein erfülltes Leben.
Nein, ich habe kein gestörtes Vater/Tochter- Verhältnis
und auch gab es in meiner Jugend keinen wie immer gearteten Mann, der meinen
Wunsch nach Dominanz erweckte oder förderte.
Sehr viele Erlebnisse aus Kindertagen sind mir immer noch
ganz bewusst, aber einen Anfang meiner Leidenschaft kann ich nicht entdecken.
Meine ersten Nähversuche in der Handarbeitsstunde als
Volksschülerin hatten zur Folge, dass ich mir die Nadel unter die Haut stach
und hübsche Muster aus Fäden hinterließ. Sicher, es tat weh, aber ich war
einfach die Neugierde pur, ich wollte es wissen wie es aussieht und es sich anfühlt
und danach war ich immer sehr zufrieden und glücklich.
Genau diese Neugierde ist es auch, die mich heute immer
weiter bringt. Einen Rest der bei Eltern ach-so-geliebten „Warum“ Fragerei
habe ich auch heute noch und ich hoffe dass ich es nie verlieren werde.
Auch Indianerspiele und der Marterpfahl waren mir bestens
vertraut, ich ließ mich immer so gerne fangen und die Spuren der Brenn-Nesseln
habe ich schon damals mit Stolz getragen.
Aber ich war auch ein sehr wehrhaftes Mädchen, wenn es um
echte Streitigkeiten ging. Ich habe immer für die Gerechtigkeit gekämpft, auch
mit Fäusten oder den früher so beliebten Holzschlapfen, die ich sehr
treffsicher jemandem nachwerfen konnte. Mit meiner Gabe, mich für alles
einzusetzen, was schwach ist, habe ich mir damals schon sehr viel Anerkennung
verschafft.u und auch Achtung, sowohl von Gleichaltrigen als auch von den
Erwachsenen.
All diese Erlebnisse waren nicht-sexueller Natur.
Mein erstes wirklich sexuelles Ereignis hatte ich mit einem
Schal. Dabei wusste ich damals noch gar nicht, was da mit mir passiert ist. Ich
hatte keine Worte dafür. Nicht für das, was ich empfand noch für das, was es
bei mir in Gang gesetzt hat. Sicher kannte ich die Bezeichnungen eines
menschlichen Körpers aus dem Naturkunde-Unterricht (ja, so hieß damals
Biologie) aber das war auch schon alles. Ich hatte noch nicht mal meine Periode
und von dem, was sich da zwischen meinen Beinen befand, keine Ahnung, außer
dass ich dort pinkeln konnte. Ich war noch keine 11 Jahre alt, und damals war
man in dem Alter auch noch ein Kind, was heute grossteils nicht mehr so ist,
wenn ich deren Wissen heute betrachte.
Aber zurück zum Schal. Er war von mir selbst gestrickt,
beige und auf Wunsch meiner Handarbeitslehrerin fast 3 Meter lang. Abgezählte
500 Reihen eins glatt, eins verkehrt.
Im Schulbus getragen war er eine Plage. Ständig wurde ich
an den Haltegriffen festknotet. Meine Wehrhaftigkeit gegenüber solchen Scherzen
hatte zur Folge, dass der Schal immer länger wurde und sich immer fester um
mich schlang und ich am Ende darin verwickelt war. Meine Mitschülerinnen zogen
und ich wehrte mich, und umso mehr sie zogen, umso mehr wurde mir heiß denn der
Schal lief genau zwischen meinen Beinen durch. Ich kämpfte und keuchte und
hatte den ersten Orgasmus meines Lebens, auch wenn ich damals nicht mal wusste,
wie das hieß, was ich hatte. Doch das Gefühl war so herrlich, dass ich es
zuhause alleine auch versuchte. Ich legte mir den Schal um meine Taille, knotete
ihn zu und zog ihn zwischen meinen Beinen durch und zog
so lange daran, bis sich dieses unbeschreibliche Gefühl wieder
einstellte. Mit ihm habe ich mich selber kennen gelernt, meine Gefühle erstmals
wirklich wahrgenommen. Ich lernte,
die Grenze zum Schmerz und in demselben meine Lust zu finden, aber auch mich nur
sanft in einen weichen Höhepunkt zu wiegen. Dieser Schal begleitete mich einige
Jahre meines Lebens, auch als ich schon wusste, was mit mir da passierte aber
das Wort Bondage habe ich damals auch noch nicht gehört. Es war für mich der
Schmerz immer ein Bestandteil meiner Gefühle, aber dass das etwas „Außergewöhnliches“
war, war mir nicht klar. Für mich war es das normalste der Welt.
Das Tor zu meiner Sexualität habe ich damals gefunden,
aber vom Weg zum BDSM war ich noch immer sehr, sehr weit entfernt.
***
PUBERTÄT ODER DER WUNSCH,
SO ZU SEIN WIE ALLE ANDEREN
Was tun Mädchen in der Pubertät? Sie quatschen
endlos über Jungs, lesen jeden Leserbrief des Dr.Sommer-Teams im Bravo
und berichten sich ihre ersten Erlebnisse mit ihren Freunden.
Ich hatte schon mit 13 sämtliche Romane von Konsalik und
Heinrich gelesen. Diese Bücher prägten mein Denken über die Liebe zweier
Menschen, doch ich fand in keinem dieser Bücher das, was ich empfand. Ich hatte
immer das Gefühl dass da noch mehr sein muss, aber ich konnte es nicht in Worte
fassen.
Meine Mitschülerinnen und Freundinnen erzählten von
nassen Küssen und vom ersten Petting, während ich mir große, kalte Schrauben
auf die Muschi legte und das Gefühl des kalten Metalls auf meiner heissen Haut
auch im Spiegel genoss. Das konnte
ich doch nicht erzählen. Dabei war ich sicher ein sexuell sehr aufgeschlossenes
Mädchen. Ich konnte mit allen über alles reden, aber diese meine persönliche
Neigung ließ ich immer aus.
Der Gruppenzwang mit 14 oder 15 Jahren Jahren ist doch sehr
groß gewesen und ich habe mich gehütet, auch nur ansatzweise irgendetwas von
meinem Empfinden zu erzählen oder nur anzudeuten.
Das Gefühl des Anders-Seins hat mich sehr verwirrt und
unglücklich gemacht.
Also habe ich halt auch Jungs feucht geküsst und auch mit
einem geschlafen und danach gedacht: Was, das war es jetzt, von dem alle reden?
Es war nicht unangenehm, aber es war auch kein denkwürdiges Ereignis. Aber mein
Wunsch, so sein zu wollen wie alle anderen, war stärker. Meine eigenwillige Art
der Selbstbefriedigung behielt ich bei, auch wenn es mir nie in den Sinn
gekommen wäre, es jemandem zu erzählen oder gar teilhaben zu lassen an meinen
„perversen“ Gedanken oder Spielen.
Denn dass das, was ich tat, nicht „normal“ war, hatte
ich schon begriffen, auch wie die meisten Menschen darüber denken. Ich
zweifelte an mir selber, an meinen Gefühlen und ob der Richtigkeit dessen, was
ich heimlich tat. Also begann ich, es zu verleugnen und mit der Zeit wurde mein
Verlangen danach immer geringer.
Mit 17 lernte einen Mann kennen und ich genoss den *Blümchensex*
mit ihm. Alles andere war in den Hintergrund gerückt.
Nicht vergessen, aber verdrängt und wohl auch kein Bedürfnis
danach. Verleugnet sicherlich.
***
EHEJAHRE
Ich heiratete ihn einen Monat vor meinem Ausbildungsende
und zwei Monate nach meiner Diplomierung war ich schwanger. Ich wurde Hausfrau,
Mutter und arbeitete auch immer noch stundenweise. Ich erlernte alle Techniken
und Praktiken um meinen Mann im Bett glücklich zu machen, trotzdem blieb unser
sexuelles Leben zwar körperlich befriedigend, aber unbedeutend. Ich ließ ihn
nicht an meiner versteckten und sehr, sehr selten ausgelebten
Leidenschaft teilhaben. Ich spielte mit mir selbst, mit Klammern, Kerzen
und Dildos. Rückblickend weiß ich, dass es gut war. Mag er mich auch hart im
Bett angefasst haben, ich hatte nie den Wunsch, von ihm unterworfen zu werden.
Ich war noch immer nicht so weit, mit jemandem darüber zu reden, weil ich Dinge
tat, die ausser jeder „Norm“ waren.
Mein Leben war angefüllt mit Leben. Nach dem dritten Kind
war für nichts mehr Zeit, was mir als Person wichtig war. Ich lief wie ein
Hamster im Rad, immer korrekt und sehr verlässlich ohne Aussicht auf Änderung.
Meine Ehe war keine mehr, nur mehr ein nebeneinander statt
einem miteinander. Ich liebte meinen Mann, meine Kinder und auch meine Arbeit,
aber irgendwann war es schiefgelaufen.
Ein häuslicher Unfall, der mich fast anderthalb Jahre
nahezu bewegungslos machte, war eine Wende in meinem Leben. Zur körperlichen
Untätigkeit gezwungen, Krankenhaus- und Kuraufenthalte ließen mich Zeit haben
für mich selbst. Ich musste mich wieder mit mir und meinem Körper
auseinandersetzen. Dieses Innehalten, diese Verlagern von Prioritäten hat mir
sehr gut getan. Ich lernte wieder, nach innen zu hören, mich selbst ernst zu
nehmen und auf meine ganz persönlichen Bedürfnisse zu
achten. Meine Ehe wurde nach langwierigem Hin und Her geschieden und ich war
wieder ganz am Anfang.
ENDE UND NEUER ANFANG
Meine Kenntnisse über BDSM waren beachtlich, hatte ich
doch genug Zeit gehabt, mich über alles zu informieren. Ich las das ÖKM und
ich hatte so manches aha-Erlebnis dabei. Doch ich war immer noch nicht soweit,
es mir selber zu gestatten, offiziell so fühlen zu dürfen, wie ich es tat.
Ich trug mich in diversen Single-Börsen ein und begann zu
chatten. Ich hielt mich an die sub-Damen im Chat, plauderte viel und lernte, drüber
zu reden was ich dachte und fühlte. Das erste Mal fühlte ich mich nicht
ausgeschlossen sondern ganz wohlig. Und siehe da, es war gar nicht schwer, darüber
zu reden. Das Gefühl, nicht alleine zu sein mit dem was und wie ich empfand,
war wunderschön. Ich habe gelernt dass es gut war, dass es ok war, dass ich so
bin, wie ich bin.
Endlich, nach all den Jahren konnte ich zu mir selber
sagen: Das bist du und es ist gut so. Ich ließ mir Nase und Nabel piercen, aber
meinen ersten Ring in der Clit habe ich mir selber gestochen, wie später auch
die Ringe in meinen Schamlippen. Es war für mich was ganz persönliches. Ich
wollte es selber, niemand hat mich dazu gedrängt oder genötigt. Ich habe mir
diese Ringe selbst geschenkt. Sie sind ein äußeres Zeichen meiner innersten
Gefühle und so etwas wie Meilensteine auf meinem Weg zur Erkenntnis, eine
devote Masochistin zu sein.
Das harte, unnachgiebige Metall in weichem Fleisch, ja, das
war der Ausdruck für mein Gefühl. Härte und Unnachgiebigkeit verbunden mit
weicher Sanftheit.
Doch zu diesem Zeitpunkt habe ich noch nicht geahnt, dass
mein Verlangen, mein Sehnen und mein Wunsch nach Unterwerfung einmal so heiß
brennen wird, wie ich es jetzt empfinde.
Ich lernte
einen ganz außergewöhnlichen Mann kennen und verliebte mich in ihn. Kein Wort
von BDSM, aber ich war wirklich glücklich.
***
SKLAVIN
Eine wunderbare Zeit begann. Wir teilten alles, machten
alles gemeinsam. Er betete den Boden an, auf dem ich wandelte. Aber er forderte
mich auch, in jeder Richtung. Endlose Diskussionen, Grundsatzfragen,
Sternstunden im Bett. 2 Monate lang.
Bis zu dem Tag, als er scherzhaft nach einer angeblichen
Gelse mit der Fliegenklatsche auf meinen nackten Po schlug. Ich hielt still. Er
schlug noch einmal zu. Ich streckte ihm meinen Allerwertesten entgegen und er
sagte nur: Wusste ich es doch. Doch ich wusste nichts, gar nichts. Ich fühlte
nur, keuchte, wand mich und sog meine Empfindungen auf wie ein Ertrinkender das
Wasser während es zwischen meinen Beinen eine Überschwemmung gab. Er gab mir
an diesem Tag meine Erfüllung, wie ich es bis dahin noch nie kennen gelernt
hatte. Hart und unerbittlich. Er öffnete alle Schleusen in mir, ich weinte und
kam gleichzeitig. Wir hatten nie vorher darüber gesprochen, aber es war einfach
das Herrlichste, was ich bis dahin erlebt habe. Ich habe mich fallen lassen, mit
einer Hingabe und Demut, die er noch nie zuvor erlebt hat.
Mein dunkles Ich war ans Tageslicht gekommen, mit einer
Selbstverständlichkeit und Intensität, die mich auch heute noch schaudern lässt,
wenn ich zurückdenke.
Wir haben den ganzen nächsten Tag darüber geredet. Es tat
so gut. Er sagte, er wusste es vom ersten Moment an, was in mir schlummerte.
Meine Sanftheit, meine Ruhe, mein ganzes Wesen hätten ihm das gesagt.
Er war ein sehr dominanter Mann, auch vorher, als ich noch
nichts von seinen Beweggründen wusste. Er zeigte mir sehr viel, ich lernte und
genoss, tat Dinge, die ich nie für möglich gehalten hätte. Er verbrachte
Stunden damit, mich kunstvoll in ein Seil zu schnüren und ganz vertraute Gefühle
kamen in mir auf. Es war, wie wenn man nach einer langen Reise endlich wieder
zuhause ankommt.
Devot zu sein, mich zu unterwerfen, nur für ihn da zu sein
musste ich nicht lernen. Ich war es einfach, wie wenn ich nie anders gelebt hätte.
Und so rutschte ich in eine 24/7 Beziehung, ohne dass es mir anfangs bewusst
war. Er hob mich in den Himmel, indem er mich die Hölle kosten ließ. Nur wenn
ich meinem Beruf nachging, war ich selbstbestimmt. Kaum war ich zuhause, war ich
Sklavin. Er schrieb mir alles vor. Wann ich essen, kochen oder schlafen durfte.
Auch meine Schlafhaltung. Was ich einkaufte und wann, und was ich dabei
anzuziehen hätte. Er schenkte mir dafür seine ganze Liebe, seine
Aufmerksamkeit und mir Erfüllung.
Doch dann zogen unmerklich die Schatten auf. Meine Freunde
zogen sich zurück, weil ich keine Zeit mehr für sie hatte. Er begann, mir die
Zeit vorzuschreiben, die ich mit meinen Kindern verbringen durfte. Meine Arbeit
litt. Die ersten groben Streitereien. Es folgten einige Auf und Abs, nach einem
wirklich großen Streit das endgültige Aus. Mein erstes Jahr und meine erste
Beziehung als sub war zu Ende.
***
NEUORIENTIERUNG
Auch heute bin ich ihm nicht böse. Ich war zu unbedarft,
hatte keine Grenzen gezogen, die nötig gewesen wären. Er hat einfach alles
genommen, was ich ihm so bereitwillig gab. Ja, ich habe gelernt daraus. Viel über
mich, über das Leben, über BDSM. Ich war nicht mehr neu in der Materie. Ich
bin gestärkter aus dieser Beziehung gekommen als ich es für möglich gehalten
hatte. Ich wusste, was ich wollte oder nicht wollte. Ich konnte mich
artikulieren. Ich bin weicher geworden, noch empfindsamer, aufmerksamer für
Zwischentöne.
Aber auch zielstrebiger, direkter und fordender, besonders
im Berufsleben.
Und plötzlich war das Sehnen da, ganz stark und heiß.
Alle meine Gefühle hatten auf einmal einen Namen, ich konnte sie wahrnehmen und
ordnen. Ich wollte unterworfen werden.
Dann begann meine Suche nach einem neuen Herrn, ganz
bewusst und offenen Blickes. Einen Partner, nur zum „spielen“, keinen mehr
zum leben. Ich suchte mir meine Tops sehr genau aus. Mal waren es längere
Beziehungen, mal kürzere. Spiele zu zweit oder zu dritt. Mal dort, mal da. Sehr
viele schöne, wunderbare Begegnungen, von denen ich nicht eine einzige missen möchte.Und
ab und zu auch mal einen Vanilla.
Jeder meiner Herrn hat mich ein Stück auf meinem Weg
weitergebracht, Grenzen wurden verschoben, neue Empfindungen geweckt.
Ich habe mich weiterentwickelt, ich lerne immer noch. Ich
habe kein Ziel, das es zu erreichen gilt, ich geniesse den Weg.
***
HEUTE
Heute „spiele“ ich in der Liga der Fortgeschrittenen
sage ich oft scherzhaft. Meinen jetzigen Herrn kenne ich noch nicht sehr lange,
aber ich weiß ganz tief in mir drinnen, dass er mich weitertragen wird. Er ist
richtig für mich. Ich fühle es und ich wünsche mir nichts sehnlicher, als
einen festen Platz in seinem Leben zu haben. Er tut mir so gut,
und ich bin so gerne bei ihm. Ich mag ihn so sehr, als Mensch, als Mann,
als Freund und als meinen Herrn.
Ich chatte immer noch gerne, mittlerweile mit jedem, der höflich
und nett ist. Ich ärgere mich aber immer noch über Begrüssungsformeln von
Unbekannten wie: Knie nieder, du Schlampe.
Ich freue mich über jeden Rat, um den ich gefragt werde.
Ich habe einige wahre „einschlägige“ Freunde und Freundinnen gefunden.
Ich fühle mich komplett, ganz, rund.
Ich habe nichts bestimmtes gesucht und trotzdem etwas
gefunden......mich selbst.......
Einfach mich.
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